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Aktuelles

26.02.2009: Werkstätten des CSW rücken näher an die Wirtschaft heran
Seit einigen Jahren kooperieren wir nunmehr eng mit regionalen Unternehmen, um Mitarbeitern unserer Werkstätten, die sich das zutrauen, ausgelagerte Arbeitsplätze in der Industrie anzubieten. Für die behinderten Menschen bedeutet das oft, einen Schritt in ihrem Leben voranzukommen, selbständiger zu werden und Selbstvertrauen zu gewinnen. Unter sozialer Begleitung der Werkstatt lernen sie neue Arbeitsprofile kennen, können ihre Fähigkeiten testen und werden dabei schrittweise an die Arbeitsbedingungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt herangeführt.

In den 5 Werkstätten des Christlichen Sozialwerkes waren im Jahr 2008 insgesamt 20 behinderte Mitarbeiter auf ausgelagerten Arbeitsplätzen tätig. 26 Mitarbeiter mit Einschränkungen absolvierten ein Praktikum in verschiedenen Unternehmen, z. B. Automobilzulieferfirmen, Dienstleistungsunternehmen oder kommunalen Einrichtungen und sammelten dort vielfältige Erfahrungen bei den unterschiedlichsten Tätigkeiten.

Es ist das Ziel und die Aufgabe der Werkstätten, in Zukunft das Arbeitsangebot "Außenarbeitsplatz" weiter auszubauen. Wohl wissend, dass die Leistungsanforderungen in einer WfbM im Vergleich zu denen des freien Arbeitsmarktes sehr differenziert zu sehen sind, ermutigen wir auch weiterhin regionale Firmen mit uns in Kontakt zu treten, denn ausgelagerte Arbeitsplätze für behinderte Menschen bieten für beide Seiten eine Chance erfolgreicher zu sein. Zum einen, behinderte Menschen fit zu machen, ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern und zum anderen, bei den kooperierenden Firmen durch diese Art der "Arbeitserprobung" Vorbehalte gegenüber Menschen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen abbauen. Neben finanziellen Anreizen besteht für diese Unternehmen die Möglichkeit, dauerhaft einen zuverlässigen Mitarbeiter zu gewinnen. Bei der Übernahme eines behinderten Mitarbeiters in ein Beschäftigungsverhältnis können Unternehmen die Ausgleichsabgabe reduzieren und zudem können finanzielle Förderungen vom Kommunalen Sozialverband über mehrere Jahre in Anspruch genommen werden. Für weitergehende Informationen beraten Sie gerne die Werkstattleiter/innen oder die Mitarbeiter/innen der Sozialen Dienste.
 
Redakteur: Roger Georgi
 
 
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