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Aktuelles

30.03.2009: Tiergestützte Therapie
In einer Beziehung zwischen Mensch und Tier entstehen vielfältige positive Effekte, was in unterschiedlichen Studien fachlich belegt wurde. Insbesondere im psychischen, motorischen und sozialem Bereich wirken sich Tiere auf den Menschen aus. Sie können einen anregenden aber auch beruhigenden Einfluss ausüben, je nach Bedürfnis oder Notwendigkeit. Die tiergestützte Therapie hat sich daher in vielen Bereichen wie der Behindertenhilfe, Seniorenbetreuung, Kinder- und Jugendhilfe, Rehabilitation und Resozialisierung als fester Bestandteil der Förder- und Therapiearbeit etabliert.

Im Wohnheim Sankt Marien wird seit vielen Jahren mit Tieren gearbeitet. Regelmäßig nehmen Bewohner am therapeutischen Reiten teil, betreuen das Tierprojekt "Vogelvoiliere" und ab April 2009 kommt nun ein Therapiehund zum Einsatz.

Igor ist ein 6jähriger Golden Retriever der gemeinsam mit seiner Halterin Frau Schneider eine umfangreiche Ausbildung absolvierte. In zahlreichen Übungseinheiten und praktischen Einsätzen wurde mit Igor der Grundgehorsam und das Verhalten in besonderen Situationen wie beim Autofahren, im Straßenverkehr, in Stresssituationen und bei besonderen Umweltreizen geübt. Nach Abschluss der Ausbildung arbeitete Igor bereits zeitweise in einer ergotherapeutischen Praxis.

Ab April werden Igor und seine Halterin einmal pro Woche das Wohnheim Sankt Marien besuchen und gemeinsam mit verschiedenen Bewohnern arbeiten. Neben den genannten positiven Effekten in therapeutischer Hinsicht steht jedoch ein weiterer Aspekt im Mittelpunkt:
Die Freude an der Begegnung zwischen Mensch und Tier.

Knut Wenselau
 
Redakteur: Michael Süßmilch
 
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