CSW Wallfahrt 2026

Aus ganz Sachsen fuhren am Donnerstag, dem 17. September, Bewohner, Betreuer und und Helfer von Einrichtungen des Christlichen-Sozialwerks (CSW) nach Schmeckwitz, ins Wohnheim St. Johannes, um sich von dort pilgernd nach Rosenthal zu begeben. Wer die Strecke nicht zu Fuß schaffte, konnte mit dem Bus zum Wallfahrtsort mitfahren. So füllte sich die Rosenthaler Wallfahrtskirche. Auch Schüler des Bautzener Caritas-Schulzentrums sind nach Rosenthal gekommen, um zu unterstützen. Bis auf den letzten Platz war die Kirche besetzt, sodass manche sogar auf Emporen um die Orgel herumsaßen. Pfarrer Gabriš Nawka aus Wittichenau feierte den Gottesdienst. Zwei Mitarbeiter der Kamenzer Werkstatt Sankt Nikolaus stellten ein kurzes Theaterstück über die Trennung des Brotes vor. Mit der Geschichte wollten sie den Gottesdienstbesuchern die allgemeine Bereitschaft zum Teilen vermitteln:

 

Wir sollten nicht nur auf das schauen, was fehlt, sondern auf das, was wir haben, und damit anderen helfen, wie hungernden und hilfsbedürftigen Mitmenschen. Pfarrer Gabriš Nawka fasste die dargestellte Szene in einer kurzen Predigt zusammen: Es ist nicht selbstverständlich, dass wir Brot, Wasser und alles haben, was wir für das Leben brauchen, ergänzte der Geistliche. Mit Applaus drückten alle Anwesenden ihre Freude an der Vorstellung aus. Am Ende der heiligen Messe dankte Richard Paschke, Einrichtungsleiter des ausrichtenden Wohnheimes St. Johannes, allen für den gelungenen Auftakt einer gemeinsamen Wallfahrt und lud alle ein, gemeinsam nach Schmeckwitz zurückzukehren. Dort wartete bereits das Mittagessen, Kaffee, Kuchen und Spiel & Spaß auf die Pilgerer. Bevor sich alle auf den Weg machten, bekam jeder am Ausgang der Kirche Milchbrötchen und Weintrauben als Zeichen des Teilens.

KATOLSKI POSOŁ

Marija Suchy, M.A.

Mitarbeiterin

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